Staro mestno jedro

Slovenj Gradec ist der Kultur-, Verwaltungs-, und Wirtschaftsmittelpunkt des Mislinja-Flusstales. Mit seinen Einwohnern ist es eine kleine Stadt, mit seinen Schöpfern und Instituten reicht es jedoch weit über die unterschiedlichen Grenzen. Die Anzahl der Ausstellungen in den Bildgalerien und die Veranstaltungen (einige unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen) brachten die Stadt auch dem Ausland näher und im Jahre 1989 erhielt Slovenj Gradec den Ehrentitel „Friedenskünder“. Das geschichtliche Abbild von Slovenj Gradec und seiner Umgebung reicht weit in die Urgeschichte hinein, dies bezeugen die Überreste illyrischer und keltischer Bauten über der Stadt. In den Zeiten der Antike befand sich in der Nähe des Weilers Stari trg (Alter Platz) die romische Siedlung und Poststation Colatio. Die mittelalterliche Stadt entstand (ebenso wie die anderen ältesten slowenischen Städte) im 13. Jahrhundert. Sie durchlebte unruhige Jahrhunderte, aber die Bürger (zumeist Handwerker und Händler) sorgten immer wieder zusammen mit heimischen und fremden Kunstschaffenden für das städtische An- und Aussehen. Noch heute ist der alte Stadtkern der Mittelpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens.

Slovenj Gradec bleibt seiner geschichtlichen und kulturellen Tradition stets verbunden. Die wichtigsten künstlerischen Denkmäler der Stadt befinden sich in der im gotischen Stil erbauten Heiliggeistkirche und in der Pfarrkirche der Hl. Elisabeth; interessant ist aber auch der alte Stadtkern, dessen ursprüngliche Anlage bis heute erhalten blieb. In der näheren Umgebung gibt es noch eine Anzahl kulturgeschichtlicher Denkmäler, die mit ihren Elementen eine Besonderheiten im weiteren Umkreis darstellen.

Die erwähnenswertesten sind die Kirche des Hl. Georg auf dem Legen, die Trümmerreste der Burg Vodriž und die Kirche des Hl. Pankratius über Stari trg. Erhalten geblieben sind auch einige völkerkundlich interessante Dinge – vor allem die Heuharfen (Doppelharfen mit gemeinsamem Dach), alte Nauernhäuser, Kapellen, aber auch einige alte Wassermühlen oder – Sägereien. Aus Slovenj Gradec und seiner Umgebung stammen viele Berühmtheiten, oder aber sie lebten und arbeiteten hier. So z.B. Matevž Cerdonis – einer der letzten europäischen Erstlingsdrucker, der Barockmaler Strauss, der Komponist Hugo Wolf, der Dichter Ernst Goll, der Bildhauer Franc Berneker, der Schriftsteller Franc Ksaver Meško, die Schriftstellerin Ljuba Prenner und der Maler Jože Tisnikar sowie noch viele andere. Die künstlerische Tradition setzen heute eine ganze Reiher bekannter Maler (Karel Pečko, Bogdan Borčič, Franc Berhtold) und andere Künstler fort. Die handwerkliche Tradition aber bewahren die Meister heimischer und künstlerischer Handwerke.

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